Maria Goeppert Mayer
Die zweite weibliche Nobelpreisträgerin

- Maria Goeppert Mayer (1906–1972)
Maria Goeppert-Mayer war eine in Deutschland geborene Physikerin und erhielt als zweite Frau den Nobelpreis für Physik. Nach ihrer Promotion 1930 über bahnbrechenden Arbeiten zur Zwei-Photonen-Absorption zog sie in die Vereinigten Staaten, wo es für sie oft schwierig war, eine bezahlte Stelle als Wissenschaftlerin zu finden.
Während des Zweiten Weltkriegs schloss sie sich dem Manhattan-Projekt (1942–1945) an, dem US-amerikanischen Forschungsvorhaben, das die ersten Atombomben hervorbrachte. Dabei hatte sie mit dem Konflikt zu kämpfen, gegen ihr Heimatland zu arbeiten. Später leistete sie ihre bedeutendste Arbeit: Sie erklärte, warum bestimmte Atomkerne besonders stabil sind. Diese Entdeckung ist als Kernschalenmodell bekannt. Für diese Leistung erhielt sie 1963 den Nobelpreis.
Lerne mehr über
die Wissenschaftlerin
- Wikipedia
- Georg-August-Universität Göttingen
- Das Göttinger Nobelpreiswunder
- The Last Woman to Win a Physics Nobel | Scientific American (EN)
- Biographical – nobelprize.org (EN)
die Wissenschaft
- Description of two photon absorption (EN): RP Photonics Encyclopedia
- Introduction to the liquid drop model (EN): Aghorekamini Prakashchandra Mahavidyalaya
die Illustration
Gezeichnet von Nuriya Nurgalieva (EN): Webseite